Chalets Peterhof, Alpe Furx
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© Albrecht Imanuel Schnabel © René Dürr 

Chalets Peterhof,
Alpe Furx

FINALIST KATEGORIE HOTEL
& SERVICED APARTMENTS

ADRESSE

Furx 37

6835 Zwischenwasser, Vorarlberg

PROJEKTENTWICKLER

F25 Projektgesellschaft mbH

ARCHITEKT

Baumschlager Eberle Architekten

EIGENTÜMER

F25 Projektgesellschaft mbH

FERTIGSTELLUNG

2021

Ausverkauf Österreichs, Investorenprojekt, Zersiedelung, Versiegelung. Diese Assoziationen tauchen auf, wenn Chaletprojekte (oft zu Recht) kritisch hinterfragt werden. Dass es auch anders geht, beweist das Projekt "Chalets und Restaurant Peterhof, Alpe Furx" im Vorarlbergischen Zwischenwasser. Ausschlaggebend für den Erfolg der Anlage ist die selbständige Initiative der auftraggebenden Gesellschaft, Architektinnen und Architekten einzuladen, um einen optimalen Entwurf für den Umgang mit den Bauten und der Topografie zu erhalten.

Das Projektkonzept greift wichtige, aktuelle Themen auf und versucht, im Tourismus neue Wege zu gehen: Das Ergebnis zeichnet sich durch die Kombination aus der Pflege der klassischen Gasthaus-Tradition und dem Zugehen auf zeitgemäße Bedürfnisse von Menschen, für die sich Wohnen, Arbeiten und Reisen immer mehr vermischt.

Konsequent ist sowohl die zügige Projektabwicklung innerhalb von zwölf Monaten, die Einbindung von 62 regionalen Unternehmen, die Auffächerung der ausschließlich zu mietenden Urlaubshäuser in Gruppen, die Maßstab und Strukturen des direkten Umfelds aufnehmen. Die landschaftliche Integration erfolgte über die Anordnung des Haupthauses (zT in den Hang gebaut) als Basis einer Siedlung von zehn Häusern mit Wegen, kleinen Wegkreuzungen und Plätzen. Statt Zersiedelung wird hier Städtebau am Land entwickelt.

Die Architektur ist höchst ambitioniert: Platzsparend und daher orthogonal zu den Schichtlinien positioniert, saugen die zweigeschoßigen Chalets mit ihrer trichterähnlich geformten Stirnseite das Landschaftspanorama ein. Das gesamte Projekt ist ganzheitlich auf Nachhaltigkeit ausgerichtet, von der Materialwahl bis zur Organisation des alpinen Raumes und der Energiequelle Erdwärme. Holz wird nicht verbrannt, sondern ist das wesentliche Baumaterial.