Marina Tower
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© Stephan Huger

Marina Tower

FINALIST KATEGORIE WOHNEN

ADRESSE

Wehlistraße 291, 1020 Wien

PROJEKTENTWICKLER

MARINA TOWER Holding GmbH (Joint Venture zw. BUWOG und IES Immobilien)

ARCHITEKT

Zechner & Zechner

FERTIGSTELLUNG

2022

Der Slogan „Die Stadt zum Wasser bringen.“ wird gerne zitiert- entlang der Donau ist man ihm aber bislang erst zaghaft gefolgt. Dem Marina Tower hingegen ist es gelungen, diesen Anspruch auch tatsächlich zu erfüllen. Denn das Marina Deck – eine großflächige Überplattung des Handelskais - verbindet den Tower direkt mit dem Yachthafen und der Uferpromenade des rechten Donauufers, dabei wurde auch mit dem öffentlichen Zugang zum Deck eine Einladung an die Allgemeinheit gerichtet.

 

Das einzigartige Wohnbauprojekt besteht aus zwei Türmen namens „Low Rise“ und „High Rise“ – damit ist der Marina Tower - zumindest derzeit - Österreichs höchster Wohnturm. Insgesamt sechs Penthouses und in Summe 511 Luxuswohnungen im Eigentum auf 41 Etagen sind mit hausinternem Kindergarten, Fitnesscenter mit Pool, Home Cinema, Gastronomie- und Geschäftslokalen bestens mit allen möglichen Angeboten und Dienst-leistungen versorgt. Damit wurde eine Infrastruktur in einem bisher brach liegenden Gebiet geschaffen, die den Erfolg des Projekts maßgeblich mitverantwortet, denn Hochhäuser können nur mit guter Grundeinrichtung funktionieren. Der direkte U-Bahn- Anschluss in Kombination mit vielfältigen Naherholungsgebieten in fußläufiger Nähe ist eine Besonderheit dieses Standorts, der ihn für Wohnhochhäuser prädestiniert.

 

Die Architektur des Marina Tower vereint modernes Design mit hoher Nutzungsqualität. Umlaufende Loggien, Balkone und Terrassen strukturieren die Gebäudeoptik in einer lebendigen Art und Weise. An der Süd- und Nordfassade sind wechselweise mehrgeschossige Einschnitte situiert, um die innenliegenden Gänge auch natürlich zu belichten. Große, begrünte Freiflächen etwa in Form eines Hochgartens über zwei Geschosse verstärken den Wohlfühlfaktor für die Hochhausbewohner:innen.

 

In der Projektabwicklung hat die Komplexität des Bauplatzes ein intensives Monitoring über die Verformung des U-Bahnwerks erforderlich gemacht. Als best-practice für zukünftige Projekte hat sich die gleichzeitig stattfindende Roh- und Ausbauphase erwiesen. Ein Wärmepumpen-System zur Geothermie-nutzung stellt einen beachtlichen Anteil der benötigten Gebäudeenergie bereit, ein zusätzlicher Fernwärmeanschluss sichert die Warmwasser-versorgung. Auch durch die reduzierte Bodenversiegelung ist eine vertikale Stadtentwicklung an geeigneten Standorten ein relevanter Beitrag für ein nachhaltiges Stadtwachstum.